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Wir über uns — About us

Wir gründeten uns als Zusammenschluss von Künstlerinnen und Künstlern, eine selbst verwaltete und selbst finanzierte Gemeinschaft unterschiedlicher Fachrichtungen aus den Bereichen Fotografie, Zeichnung, Schauspielerei, Gestaltung, biologischer Landwirtschaft, Verlagswesen und Journalismus. Das Interesse der Initiatorin ist weit gefächert, von Malerei über Installation, zu Performance und Videokunst. Einzelne Mitglieder haben sich auf nationalem und/oder internationalem Parkett einen Namen gemacht. Wir haben bereits zahlreiche Preisträger hervorgebracht. Die Betreiber sind drei Leute, deren bürgerliche Namen in diesem Zusammenhang nicht interessieren. Sieben Leute bilden im ersten Geschäftsjahr den Vorstand. We are an interdisciplinary group of researchers, organizers, and cultural producers.

Wir sind als gemeinnütziger Verein ins Vereinsregister eingetragen. Dass die Galerie völlig unkommerziell ausgerichtet ist, macht uns zu einem wirklich unabhängigen und lebensnahen Kulturträger. Wir existieren seit Jahren als selbstverwaltete Produktionsstätte, Wohnraum und Ausstellungsort für Künstler. Wir sind: KEIN CLUB, KEIN SALON, KEINE LOUNGE, KEIN STALL, sondern eine für alle offene Plattform für: Restkulturrecycling, Literatur, Film und Experimente. Im Laufe der Jahre sind wir zu einer festen Institution in der Hamburger Kunstszene geworden. Darüber hinaus sind wir inzwischen weltweit vernetzt.

Die Räumlichkeiten befinden sich in einer zweigeschossigen Bürowohnung. Dessen obere Etagen wurde abgetragen und verfügt über einen hervorragenden Ausstellungs- und Vortragsraum. Der Verein wandelt leerstehende Gewerbeflächen in Ausstellungsräume um, und nutzt sie temporär zur Vermittlung zeitgenössischer Kunst. Um den Umbau zwischen den Nutzungsphasen zu optimalisieren, wurde spezielles Mobiliar entwickelt. Sofas sind raus, Lampen und Projektoren auch. Die Gebäude werden abgerissen und durch moderne Architektur ersetzt. Schon bald können die Bagger kommen um Siedlungsgeschichte zu planieren. Wir erfüllen uns unseren Traum von einem Ort der Auseinandersetzung und Reflexion des Zeitgeschehens mit den Mitteln der Kunst, in dem verschiedene Strömungen zusammenlaufen können (aber nicht müssen). Er ist ein polymedialer Veranstaltungsort, Intervention im sozialen Kontext und Konzertraum für aktuelle Musik mit Basis in Hamburg. Ateliers und temporär freie Räume werden für gemeinsame Präsentationen genutzt, als Nische für Entfaltung und deren Auseinandersetzung. Im Schaufenster — zuweilen, wenn auch seltener, im Raum — ist stets die aktuelle laufende Ausstellung präsent. Dabei sind wir nicht an einen festen Ort gebunden sondern frei beweglich in der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen an verschiedenen Orten. Wir arbeiten gezielt überall dort in Hamburg, wo »Kunst« eher ein Fremdwort ist. Wir intervenieren mit künstlerischen Mitteln in kulturell vom Förderangebot kommunaler und privater Träger vernachlässigten öffentlichen Räumen.

Wir wollen einen festen Raum bieten für temporäre Aktionen und Präsentationen nicht etablierter Kunst- und Kulturformen auf St. Pauli. Hier behauptet sich das Galerieprojekt für aktuelle Kunst als neonbeleuchtete Intervention im kulturell verflachten Umfeld der Amüsier- und Rotlichtbetriebe St.Paulis. Die erste interplanetarische Ausstellungsfläche auf dem Mars für Dinge — Ideen, Objekte, Fragen, Arbeiten, Sehnsucht, Kritik... — die nicht völlig auf die Erde passen. Herzstück des Konzeptes ist: Ein Raum für Kunst, die sich einmischt. Der Ausstellungsraum erfreut sich großer Beliebtheit und wird sehr gut besucht! Die Vernissagen sind legendär! Their headquarters is in Hamburg/Germany, but their multitude of collaborators is based in various cities in eastern and western europe and in the US.

Um unsere Idee eines Ortes des Austausches und der Multiplikation von Kräften Einzelner zu manifestieren, wurde ein Stipendium ausgeschrieben. Wir positionieren uns als Kunstraum und Plattform für Veranstaltungen am Schnittpunkt zwischen experimenteller Off-Kultur und professioneller Kunstszene. Ziel ist es eine interessierte Öffentlichkeit über die Kultur der Gegenwart zu informieren. Wir konzentrieren uns auf interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Künstlern, kulturellen Aktivisten, Kuratoren und Institutionen, mit dem Fokus zeitgenössische Kunst. Wir untersuchen die Verzahnung von Galerie und Institution, ihre vereinnahmenden und repressiven Einsätze, ihre Resistenz gegenüber jedweder Kritik mit realen Konsequenzen. Wir sind für spontane Aktionen offen. We have pursued a more or less covert and instinctual process of random professionalization; its non-committal charter remains the same, based on a highly flexible strategy of communal support and a healthy dose of inspired egoism, and headed by two hard-working chairpersons, tasks that have been equally shared among the members over the years. It works somehow no one quite knows why.

Wir bieten ein abwechslungsreiches Programm an. Ausstellungen aus Künstlerhand für Kunstfreunde! Dafür werden Künstler aus vorhandenen Strukturen konsultiert. Ein zentrales Anliegen ist die produktive Begegnung zwischen auswärtigen und hiesigen Kunstschaffenden. Dabei werden die Protagonisten motiviert, die Lage des Ortes in Gesamtkonzepte einfließen zu lassen. Exorbitante Ausstellungen, schräge Konzerte, krasse Lesungen, extraordinäre Filmabende und lauschige Veranstaltungen sowie der abnormale Wahnsinn werden dargeboten. Podiumsdiskussionen und Feste werden realisiert. Hierbei wird der Schwerpunkt nicht auf Professionalität gelegt. Vielmehr werden Möglichkeiten geboten, im Rahmen eines kurzen Zeitraumes Ideen umzusetzen, die im gewöhnlichen Kunstkontext meist nur schwer zu platzieren wären. Die KünstlerInnen stehen im Vordergrund. Eine Jury wählt die Künstler aus der Fülle der Bewerbungen aus. Aktuelle Kunstformen und gesellschaftliche Fragestellungen, die uns wichtig und anregend erscheinen, bilden den inhaltlichen Schwerpunkt. Produktion — Austausch — Ausstellung — Vermittlung zeitgenössischer Kunst ist unser Auftrag. Die Produktion von Präsentations-/Vermittlungsformen ist die Profession der Kunst. Alle Veranstaltungen sind interdisziplinär, Zonenbereiche zwischen Kunst, Literatur und Musik werden ausgelotet. Der Eröffnungsabend, der den Höhepunkt des voran gegangenen Prozesses bildet, muss in einer adäquaten Form stattfinden. In Zusammenarbeit wird jeweils ein individuelles Rahmenprogramm entwickelt. Die Vielseitigkeit der Aktionen und Events gibt Impulse für neue Synergien, die den Austausch zwischen Beteiligten und Publikum vorantreiben und die eigene Neugier fördern. Zuschauerkommentar: »Duchamp auf Rädern«. Well organized, there are exhibitions and live programs, which build a platform for locals and an exchange with internationals.

Es ist eine fantastische Idee — so etwas will aber immer wieder neu finanziert sein! Für Projektvorhaben und Aktivitäten suchen wir Unterstützung von Stiftungen, Fördereinrichtungen und Einzelpersonen. Eingehende Gelder werden zur Ausgestaltung des Projektes genutzt. Alle Beteiligten erhalten besonders günstige Arbeits- und Atelierräume. Wir haben zum Glück Mitglieder und »Freunde« auf unserer Seite. Und andere gute Geister, die unser Konzept, unterstützen. Mieten Sie unseren Raum für Ihr privates Kunstevent!

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Aktuell

Kunstverein St. Pauli presents:

Wer zurück bleibt, wird zurück gelassen

Die LETZTE STATION unserer Tour ist ein Gastspiel bei BLOWIN’ FREE, dem Containerdorf der KunstVereineRuhr im Rahmen der Emscherkunst.

Freitag, 9. August um 20 h: Stefan Panhans (Screening)

Außerdem findet auf dem Gelände ab 19 Uhr die Eröffnung von Almut Linde statt und um 21 Uhr wird der Film HÖLLE HAMBURG im Moviepark gezeigt. Anschließendes Gespräch mit dem Autor Peter Ott.

Coming soon:

Freitag, 16. August um 18 h: Uwe Lewitzky (Lesung)
und um 20 h: Nicholas Matranga (Lesung)

bis 17. August: Aleen Solari, Cause nothing lasts forever (Installation)

Öffnungszeiten: täglich von 10.00 – 18.00 Uhr, freitags open end BLOWIN’ FREE + Besucherzentrum EMSCHERKUNST.2013 auf der Emscherinsel nördlich der Brücke Slinky Springs to Fame von Tobias Rehberger, auf dem Geländedes Stadtsportbundes Oberhausen. Lindnerstraße 2, 46149 Oberhausen

www.kunstvereineruhr.de

Kunstverein St. Pauli presents:

Wer zurück bleibt, wird zurück gelassen

Der Kunstverein St. Pauli reist mit einem innen und außen schwarz lackierten Überseecontainer, der als eine Art Blackbox/Fahrtenschreiber fungiert. Im Container wird eine Sammlung ausgewählter Publikationen und Editionen präsentiert, welche sich im Verlauf der Tour erweitert. Die integrierte Bar wird regelmäßig als Kino, Bühne und Veranstaltungsraum genutzt.

Westwendischer Kunstverein

Eröffnung: Samstag, 29. Juni um 17:00 Uhr
30. Juni - 27. Juli 2013

Bavo Olbrechts, Daniel Wolff, Rahel Bruns, Stefan Marx, Shannon Bool und Stef Heidhues haben den Container mit ihren Arbeiten und Materialien beladen und gehen mit uns auf Reise. Im Verlauf der Tour werden vier Kunstvereine in Deutschland angefahren, temporär gekapert und bespielt. An jeder der vier Stationen sind die beteiligten KünstlerInnen der Ausgangspunkt, um im Bezug auf die Räumlichkeiten der unterschiedlichen Kunstvereine eine Ausstellung zu entwickeln. Neben dem festen Bestand der Containerladung werden speziell für den jeweiligen Ort entwickelte Arbeiten das Repertoire erweitern.

Finisage: Samstag, 27. Juli ab 19:00 Uhr

Offenes Gespräch mit Interessierten und anschließendes Abschlußkonzert

Im Anschluß und als Abschluß der TOUR spielt die dem Kunstverein St. Pauli nahe stehende Punkband THE GOODFELLAS aus Braunschweig und Hamburg und die Punk-Schlager-Trash Landkapelle SUSANNE & MICHAEL aus Neu Tramm im und vor dem Container.

Die Ausstellung wird gefördert durch die STIFTUNG KUNSTFONDS, die Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg und die Niedersächsische Sparkassenstiftung.

Westwendischer Kunstverein
im Zehntspeicher, 29471 Gartow-Quarnstedt www.westwendischer-kunstverein.de/

Kunstverein St. Pauli presents:

Wer zurück bleibt, wird zurück gelassen

Heidelberger Kunstverein

Eröffnung: 1. Juni 2013, 19:00 Uhr
2.– 16. Juni 2013

Bavo Olbrechts, Daniel Wolff, Rahel Bruns, Stefan Marx, Shannon Bool und Stef Heidhues haben den Container mit ihren Arbeiten und Materialien beladen und gehen mit uns auf Reise. Im Verlauf der Tour werden vier Kunstvereine in Deutschland angefahren, temporär gekapert und bespielt. An jeder der vier Stationen sind die beteiligten KünstlerInnen der Ausgangspunkt, um im Bezug auf die Räumlichkeiten der unterschiedlichen Kunstvereine eine Ausstellung zu entwickeln. Neben dem festen Bestand der Containerladung werden speziell für den jeweiligen Ort entwickelte Arbeiten und Gastkünstler das Repertoir erweitern.

Geplant ist ein offenes Veranstaltungsprogramm in Zusammenarbeit mit u.a. ART VAN DEMON, der Gruppe FORT-DA, JULIA HILDENBRAND aus dem PALAIS RISCHER, TOBIAS TALBOT und NESA SARBAIC sowie CONSTANZE ZACHARIAS. Die Programmpunkte werden sich über verschiedene Standorte in Heidelberg ausdehnen. Details zu Ort und Zeit finden sich hier im Programm.

Heidelberger Kunstverein
Hauptstraße 97, D-69117 Heidelberg, www.hdkv.de

Kunstverein St. Pauli presents:

Wer zurück bleibt, wird zurück gelassen – Tour

The Kunstverein St. Pauli is traveling with an overseas-container, internally and externally lacquered in black, which functions as a kind of black-box and trip-recorder. A collection of selected publications and editions will be presented within the container, which will extend itself as the tour progresses. The integrated bar will regularly be used as cinema, stage and location for events.

KUNSTVEREIN LEIPZIG

Opening: Thursday, 1st November 2012, 7 pm

Exhibition 2nd - 18th november
Opening hours:
Thursday and Friday 4 - 8 pm
Saturday and Sunday 4 - 8 pm and by appointment.

Bavo Olbrechts, Daniel Wolff, Rahel Bruns, Stefan Marx, Shannon Bool and Stef Heidhues have loaded the container with their works and materials and thus travel along. In the course of the tour four different Kunstvereine in Germany will be approached, captured and made use of. At each of the four stations the involved artists will serve as a basis to originate a specific exhibition for the related space.

Kunstverein Leipzig, Kolonnadenstr. 6, 04109 Leipzig

www.kunstvereinleipzig.de

Kunstverein St. Pauli presents:
within the context of Baltic Raw's OPEN MUSEUM on the Hamburger Kunsthalle's plateau:

Was zurück bleibt, wird zurück gelassen

HAMBURGER KUNSTHALLE PLATEAU

Opening: 6th September 2012, 7 pm
7th - 23rd September 2012

including:

SOUNDSCAPE#4519 (Installation, 2012; Balz Isler)

While the Kunstverien St. Pauli is being a guest at the OPEN MUSEUM with its overseas-container, the artist Balz Isler will temporarily turn the container into the oversized sounding box of a musical clock, on which looped pictures of the container's previous journey will be displayed.

on Sunday the 16th September 2012, at 7:32 pm

HALF THE NIGHT (film, 20 min, 2012; Vanessa Nica Mueller)

With her filmic works Vanessa Nica Mueller is preoccupied with the poly-layered levels of subjective memory on the verge of and in transition to the documentary. HALF THE NIGHT was filmed at abandoned places, which, presently being coined by vacancy, attain the quality or likeness of inner landscapes.

19/08/2012 - Kunstverein St. Pauli presents:

Wer zurück bleibt, wird zurück gelassen – Tour

KUNSTVEREIN LANGENHAGEN

Opening: 26th August 2012, 3 pm

Bavo Olbrechts, Daniel Wolff, Rahel Bruns, Stefan Marx, Shannon Bool and Stef Heidhues have loaded the container with their works and materials and thus travel along. In the course of the tour four different Kunstvereine in Germany will be approached, captured and made use of. At each of the four stations the involved artists will serve as a basis to originate a specific exhibition for the related space. Additionally to the container's constant load, works specifically designed for each site and guest-artists will further broaden the repertoire.

The prelude is a postlude of the exhibition AN_EIGNUNGEN at Kunstverein Langenhagen. Within this context works of the six artists will be presented.

Kunstverein Langenhagen, Walsroderstrasse 91 A, 30851 Langenhagen

www.kunstverein-langenhagen.de

05/08/2012 - Kunstverein St. Pauli presents:

Wer zurück bleibt, wird zurück gelassen – Tour

Guest at the festival

FIVE THOUSAND GENERATIONS OF BIRDS

10 – 12 August 2012

Five Thousand Generations of birds is an exhibition located in the archipelago of Fitjar, on the West coast of Norway – a landscape consisting of 381 islands, isles and reefs. The exhibition will be located at Smedholmen, together with a number of surrounding isles. 
www.ftgofbirds.net

KUNSTVEREIN ST. PAULI PROGRAM 
FOR FIVE THOUSAND GENERATIONS OF BIRDS
"Scharrelaar / It’s a roller" (reading-performance; Stijn Verhoeff & Jasper Coppes)
"Death Metal" (performance; Mark Wehrmann & Malte Struck)
"Islands" (pricking; Franziska Nast)
"Hölle Hamburg" (film; Ted Gaier & Peter Ott)

kunstverein st. pauli

Kunstverein St. Pauli / Büro
Marktstr. 148
20357 Hamburg

Axel Loytved: 0176 240 10 152
Malte Struck: 0175 412 12 41
Franziska Nast
Kai Kaste
Sebastian Rohrbeck
Tobias Scholz
Felix Franz

email: vorsitz@ferein.net

Archiv

Kunstverein St. Pauli was founded 2006 in Hamburg. The seven members Axel Loytved, Felix Franz, Franziska Nast, Kai Kaste, Malte Struck, Sebastian Rohrbeck and Tobias Scholz are coming from different backgrounds (art, design, architecture, gardening, media science and sociology). For a period of three years they shared a flat at Reeperbahn 83/Hamburg. A residency was announced which offered artists a one-week-stay including a coffee-machine and a bed. After this time the hosted artist was asked to give a presentation of his work. Specially designed furniture was build to easily transform the kitchen into a bar and to use the rooms in the second floor for exhibitions, screenings and talks. The residency program ended after moving out in 2009. In summer 2010 an overseas container was used to organise a series of events located in the habour of Hamburg.
Fischmarkt / Herbst 2010 | Reeperbahn 83 / 2006 - 2009
  • 23.10.2010 Mietfrei — Pio Rahner

  • 07.11.2010 From Morse Code To Bird Migration Via Departing America Zur Durchtauchung Europas — Klara Hobza

  • »Gentrifizierung ist ein Prozess, der in jeder Stadt vorkommen kann, Voraussetzung ist ein deutliches Mietpreisgefälle«

  • 13.11.2010 Der letzte Kunde — Wolfgang Fütterer